In 13 Tagen rund um den Millstätter See

 

 

Den Millstätter See umrunden, das klingt gemütlich, hat der See doch nur eine Länge von 11,5 Kilometern und eine durchschnittliche Breite von 1,5 Kilometern ...

 


Für den Millstätter See Höhensteig sollte man aber etwas mehr als Zeit einplanen, führt die Seeumrundung doch auf 200 Kilometern über insgesamt sieben Zweitausender-Gipfel und 6000 Höhenmeter von Hütte zu Hütte vorbei an acht geschichtsreichen Plätzen.

Acht Etappen mit zahlreichen Nebenrouten leiten in 13 Tagestouren von der Welt der Dreitausender ganz im Westen des Millstätter Sees über die Millstätter Alpe bis zum Weltenberg Mirnock. Und weiter dem Millstätter See Südufer entlang auf den Sportberg Goldeck.

eder Abschnitt, der sich auch für Tagestouren anbietet, erfüllt die Sehnsucht nach Unbekanntem und Überraschendem. Und er nimmt auch Punkte mit von denen aus man den See einmal nicht sieht. Auf Etappe 3 beispielsweise geht es auf den höchsten Gipfel der Nockberge - den Großen Rosennock (2440 Meter) im Biosphärenpark Nockberge.

 

 

Acht Plätze mit Geschichte und Aussicht


Ehedem, heißt es, haben die „Hadischen Leut“ in den grasbewachsenen Bergen rund um den Millstätter See, gehaust. „Hadnluckn“ und „Hadngschlösser“ (Reste von alten Burgen, Felshaufen und tiefe Höhlen), aber auch der „Steinerne Tisch“ auf Etappe 1 zeugen von den sagenumwobenen Hünengestalten. Rubinrote Granatsteine begleiten die Wanderer auf Etappe 2, oft nur verdeckt von silbrig glänzendem Glimmerschiefer. Bis 1909 am Laufenberg abgebaut, erlangte er als böhmischer Granat Berühmtheit und zierte so manche Königskrone. Darauf weist auch das Granattor hoch oben auf dem Höhenrücken der Lammersdorfer Alm (Millstätter Alpe) hin, in dessen Pfeilern die Geschichte des Granats in großen Lettern eingraviert ist.

 

Link: Millstätter See Höhensteig